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Herbstliche Kürbissuppe: Hokkaido mit Kokosmilch

Es ist endlich September, also können nun die leckeren, herbstlichen Rezepte langsam ausgepackt werden!

Diese Kürbissuppe ist super schnell vorbereitet, das längste daran ist das schneiden des Hokkaido-Kürbisses. Aber auch das geht relativ schnell, da diese Kürbisart vor dem Verzehr nicht geschält werden muss!

Zutaten:

  • 500g Kürbis (Hokkaido)
  • 3 große Möhren
  • 1 kleines Stück Porree-Lauch (etwa 10cm)
  • 1 EL Butter
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 200ml Kokosmlich
  • Salz, Peffer nach Belieben

Zubereitung:

  1. Möhren waschen, schälen und in Stücke schneiden
  2. Kürbis gut waschen, da er nicht geschält wird und dann in Stücke schneiden
  3. die Butter in einen großen Topf geben und die Möhren- und Kürbisstücke andünsten
  4. mit 500ml Gemüsebrühe ablöschen und das Stück Porree hinzugeben
  5. für ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis alles weich wird
  6. Porree rausnehmen, den Topf vom Herd nehmen und alles gut pürieren
  7. Kokosmilch hinfügen und nochmals kurz aufkochen
  8. mit Salz und Pfeffer abschmecken

Frisch gebackenes Baguette und ein Klecks Saure Sahne passen super dazu! Lasst es euch schmecken 🙂

Golubzi: Russische Kohlrouladen nach Omas Rezept

Hauptgericht und Beilage und das alles schon direkt zusammen. Omas Golubzi (so heißen Kohlrouladen auf russisch) esse und liebe ich seit meiner Kindheit! Das Gericht konnte auch schon einige meiner Freunde überzeugen und da wir diese heute mal wieder zubereitet haben, wollte ich auch euch das Rezept nicht vorenthalten! 🙂

Braun geschmort und unfassbar lecker!

Zutaten:

  • 1 Kopf Wirsing
  • 1 große oder 2 mittelgroße Möhren
  • 1 große Zwiebel
  • 75g Reis
  • 500g Rinderhackfleisch
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Schmand oder Mayonnaise
  • ein wenig Petersilie
  • etwas Butter
  • Wasser

Vorbereitung:

  1. die 2-3 größten äußeren Blätter vom Kohl entfernen, damit die Rouladen nicht zu riesig werden
  2. Wirsing waschen und putzen
  3. den Wirsing-Kopf ganz in ein mikrowellengeeignetes Gefäß geben und nicht zugedeckt etwa 12 Minuten in der Mikrowelle erhitzen, damit die Blätter weich werden
  4. Wirsing abkühlen lassen

Zubereitung:

die Füllung:

  1. den Reis nach Packungsbeilage kochen
  2. Möhren waschen, schälen und reiben
  3. die Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden
  4. geriebene Möhre und Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Butter andünsten
  5. Möhren/Zwiebel Mischung und den fertig gekochten Reis dem rohen Hackfleisch beimischen
  6. nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen und etwas gehackte Petersilie hinzufügen, alles zusammenkneten
  7. der Hackfleischmischung etwa 70ml kaltes Wasser hinzufügen, damit die Füllung nachher nicht zu trocken wird

das Befüllen:

  1. den abgekühlen Wirsing nehmen und Blätter vorsichtig einzeln abtrennen
  2. die dicken Mittelrippen nicht rauschneiden, sondern vorsichtig mit einem scharfen Messer dünner schneiden
  3. Hackfleich in ovale Bällchen formen (etwa Handflächengroß)
  4. Hackmasse mittig aufs untere Drittel der Kohlblätter setzen, dabei seitlich jeweils etwas Platz lassen
  5. Wirsing von unten über die Füllung klappen, dann die Seiten über die Füllung klappen und die Blätter von unten aufrollen (einrollen, sodass alle 4 Enden der Roulade zu sind, damit die Füllung nicht rausfließen kann)
  6. die fertig gerollten Rouladen in eine Auflaufform geben
  7. Wasser im Wasserkocher erhitzen und das kochende Wasser über die Rouladen geben (sodass sie etwa zur Hälfte mit Wasser bedeckt sind)
  8. Nochmals etwas Salz und Pfeffer drüber geben
  9. jede Roulade einzeln mit etwas Schmand oder Mayonnaise bestreichen
  10. im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober/Unterhitze ca. 45 Minuten backen, bis sie goldbraun geschmort sind

Serviert werden Golubzi mit einem Kleks Schmand 🙂 lasst es euch schmecken!

Zwetschgenkuchen: sehr schneller und einfacher Pflaumenkuchen

Dieses herbstige Wetter zur Zeit schreit ja förmlich nach verschiedenen Pflaumen-Rezepten und so habe ich heute spontan beschlossen einen leckeren Zwetschgenkuchen zu zaubern. Diesmal habe ich sogar daran gedacht Bilder davon zu machen, also bekommt ihr nun auch das Rezept dazu 🙂

Zwetschgen aus der Region eignen sich dafür hervorragend!

Dieser Kuchen gelingt definitv jedem, so einfach und schnell ist er gemacht! Übrigens könnt ihr bei diesem Kuchen die Früchte beliebig ersetzen und so zur jeder Saison euren eigenen Blitz-Kuchen kreieren!

Zutaten für den Kuchen:

  • 700g Zwetschgen
  • 250g weiche Butter (Raumtemperatur)
  • 250g Zucker
  • 4 Eier (Grüße M)
  • 250g Mehl
  • 75g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Zwetschgen waschen, entkernen und in Stücke schneiden
  2. Butter, Zucker, Vanillinzucker und die Prise Salz zu einer dickcremigen Masse aufschlagen (am Besten mit einem Handmixer oder einer Küchemaschine)
  3. Die Eier jeweils einzeln unterühren
  4. Mehl, Speisestärke und Backpulver durch ein Sieb der Teigmischung beifügen und alles zusammenmischen
  5. Den Rührteig auf ein eingefettes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gleichmäßig glatt streichen
  6. Die Zwetschgen darauf verteilen, ruhig etwas mehr drauf geben, da der Teig gut aufgeht
  7. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober/ Unterhitze) ca. 30 Minuten goldbraun backen (Stichprobe machen)

Die Süße des Teiges in Kombination mit den sauren Pflaumen ist einfach perfekt! Der Kuchen backt sich super fluffig und zergeht im Mund. Alternativ könnt ihr Vanillesauce oder eine Kugel Vanilleeis dazu servieren, solange er warm ist, schmeckt unfassbar gut! Oder einfach abkühlen lassen und Puderzucker drauf! 🙂

Brombeer Himbeer Marmelade: Konfitüre mit frisch gesammelten Himbeeren und Brombeeren

Heute gibt es das erste Rezept für euch, perfekt für den Spätsommer und die momentane Brombeerzeit. Eine leckere, fruchtige Brombeermarmelade verfeinert mit Himbeeren! Ein kleiner Traum auf frischen Pancakes oder Brötchen 🙂

Zutaten für die Marmelade:

1000g Brombeeren
500g Himbeeren
750g Gelierzucker (2:1)
Saft von 1/2 Zitrone

Vorbereitung:

  1. Einmachgläser und Deckel gründlich säubern und am Besten auskochen beziehungsweise sterisilieren
  2. Großen Topf und Pürierstab bereitlegen

Zubereitung:

  1. Zuerst die Beeren abwiegen, putzen, waschen und trocknen
  2. Alle Beeren in einen großen Kochtopf geben
  3. Ich püriere die Beeren schon in diesem Schritt, vor dem Kochen, mit einem üblichen Stabmixer
  4. Saft einer halben Zitrone auspressen und der Beerenmischung beifügen
  5. Anschließend 750g Gelierzucker abwiegen, diesen zu den Beeren hinzugeben und unter Rühren zum Kochen bringen
  6. Bei starker Hitze 5 Minuten sprundelnd kochen lassen und dabei hin und wieder umrühren (hier bitte aufpassen, da die heiße Marmelade aus dem Topf spritzen kann)
  7. Den Topf vom Herd nehmen und die Marmelade sofort in die ausgekochten, vorbereiteten Gläser füllen und diese sofort verschließen
  8. Die vollen Gläser sofort für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen

Die Gläser am Besten kühl und trocken aufbewahren, so ist der Aufstrich lange haltbar. Nach Anbruch im Kühlschrank lagern.

Über mich und was ich hier überhaupt mache

Hej und Willkommen in meiner kleinen Welt. Hier auf dieser Seite findet ihr alles, was ich gerne mag. Da dies unter anderem auf Essen zutrifft, sind das vor allem Rezepte. Ich selbst komme aus Estland und bin mit der russischen Kultur und Küche aufgewachsen. Mein langjähriger Partner hat kurdische Wurzeln und dank ihm bin ich auf den Geschmack der türkischen Küche gekommen. Generell probiere ich unheimlich gerne neues aus und mag Gerichte aus aller Welt.

Ich habe meinen Weg zum Glück in Hygge gefunden. „In bitte was?“ fragt ihr euch jetzt wahrscheinlich. Hygge ist sozusagen ein Lebenstil. Es ist eine Stimmung, eine Art zu leben, ohne genaue Übersetzung. Im Wesintlichen ist Hygge für mich eine gemütliche, schöne Atmosphäre, eine herzliche Stimmung in der man das Gute des Lebens genießt. Zu Hygge gehören Freunde und Familie, Menschen, die man kennt und mag und nicht zu vergessen leckeres Essen und Trinken. Das warme, knisternde Licht der (Duft-)Kerzen ist Hygge, Lichterketten, ein langer, angenehmer Spaziergang mit meinem Hund und gemütliche Kleidung, wie zum Beispiel kuschelige Socken und weite, weiche Pullover. Aber auch ein Sommerabend mit Freunden oder das Grillen mit der Familie ist für mich Hygge. Was das jetz genau im Einzelnen bedeutet, entscheidet jeder Mensch für sich und kann daher nicht per se definiert werden. Für mich bedeutet Hygge auch irgendwo einfach die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen und zu zelebrieren.

Unter anderem liebe ich gute Bücher, Sternenhimmel, Sommerregen und den Mond. Ich liebe gute Musik, vor allen Dingen alte Klassiker und diese am Liebsten auf meinem Schallplattenspieler. Ich habe vor Kurzem meine Liebe zu Pflanzen entdeckt und verwandle mein Zuhause nach und nach in einen Jungle. Ich liebe meinen Hund, einen fröhlichen, sehr temperamentvollen Jack-Russel Terrier und verbringe meine Zeit am liebsten im Kreise meiner Familie und engsten Freunden. Ich nehme mir aber auch gerne Zeit für mich selbst und kann sehr gut und sehr gerne alleine sein. Ich liebe es zu reisen, am liebsten mit meinem Partner, da ich Dinge, die ich mag gerne mit Menschen, die ich liebe teile. Meine liebste Jahreszeit ist der Herbst und außerdem bin ich ein kleiner (eher großer) Weihnachts-Freak.

Wenn ihr also wie ich gutes Essen verschiedener Kulturen schätzt und auf der Suche nach einer ordentlichen Portion Hygge seid, dann seid ihr hier genau richtig gelandet.

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